„Drei Fragen an...“ Dr. Benedikt Plesker von der Kanzlei Lenz und Johlen

Interview mit der BECK-Stellenmarkt-Redaktion

In der BECK Stellenmarkt-Rubrik „Drei Fragen an“ wollen wir Ihnen Mitarbeiter aus Kanzleien, Behörden und Unternehmen vorstellen, die Einblicke in ihren Arbeitsalltag gewähren und davon berichten, warum sie sich der Juristerei verschrieben haben.

Heute sprechen wir mit Dr. Benedikt Plesker, der seit Anfang 2020 als Rechtsanwalt bei der Kanzlei Lenz und Johlen tätig ist. Zuvor absolvierte er bereits einen Teil seines Referendariats in dieser Sozietät. Er beschäftigt sich u.a. mit dem Bauordnungsrecht, dem öffentlichen Bau-und Planungsrecht, sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz.

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Gaßner, Groth, Siederer & Coll. [GGSC]
Berlin
Öffentliches Recht

Was fasziniert Sie an der Juristerei?

Hinter vielen juristischen Alltagsfragen steckt eine gesellschaftspolitische Antwort. Auch wenn die intensiven Diskussionen, die einer gesetzlichen Regelungen vorausgegangen sind, bei der täglichen Arbeit nicht immer hervortreten, finde ich es spannend, sich diese Entscheidungen und die Argumente bewusst machen zu können. Denn nicht selten stellt sich erst bei der Anwendung auf den konkreten Fall heraus, ob der Wille und das Ziel des Gesetzgebers wirklich in einer Regelung verwirklicht wurden. Dies macht die juristische Arbeit – insbesondere im öffentlichen Recht – immer wieder herausfordernd und abwechslungsreich.

Wodurch zeichnet sich die Tätigkeit bei „Lenz und Johlen“ aus?

Die Tätigkeit als Rechtsanwalt bei Lenz und Johlen führt mich regelmäßig zu politisch umstrittenen Fragen, die im Alltag eine pragmatische und abgewogene Lösung erfordern. Dies reicht vom kommunalpolitisch umstrittenen Bauvorhaben bis hin zur Umsetzung von einzelnen Schritten der Energiewende. Oft ist es herausfordernd, politische Grundsätze bei einem konkreten Bauvorhaben umzusetzen und meistens geht es nur im Dialog mit allen Beteiligten, die ein Vorhaben planen, technisch ausstatten und davon letztendlich betroffen sind. Die verwaltungsrechtliche Arbeit ist deshalb meistens interdisziplinär und erfordert stets einen Blick über den „juristischen Tellerrand“.

Was war die größte berufliche Herausforderung, der Sie sich bisher in Ihrer Laufbahn stellen mussten und wie haben Sie diese bewältigt?

Die größte Herausforderung war die Corona-Pandemie ab Frühjahr 2020, weil ich mich seither in mehrere (für mich neue) Rechtsgebiete eingearbeitet habe, sich die Rechtslage mitunter sehr schnell verändert hat und Mandanten und Behörden gleichermaßen regelmäßig vor neue Fragen gestellt waren.

 

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