Die Zahl des Monats: Ein Drittel

von Veronika Gebertshammer

Rund ein Drittel der befragten Juristinnen und Juristen in der von PERCONEX durchgeführten Studie zum Bewerbermarkt und Arbeitsumfeld suchten Ende 2020 aktiv nach einer neuen Stelle.

Im Jahr der Pandemie waren mehr Juristinnen und Juristen (31 Prozent) als noch vor drei Jahren (16 Prozent) auf Jobsuche. Ein Drittel macht außerdem ihre Entscheidungen für oder gegen einen Arbeitgeber von den Bewertungen auf entsprechenden Portalen abhängig.

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Strafrecht | Zivilrecht

Der durchschnittliche Jurist bzw. die durchschnittliche Juristin aus der Umfrage ist 36 Jahre alt, hat 7,42 Punkte im ersten und 6,80 Punkte im zweiten Staatsexamen. Sie arbeiten 43,2 Stunden pro Woche und sind seit circa sechs Jahren im Beruf. Der Gehaltsdurchschnitt liegt bei 65.000 Euro im Jahr. 

75 Prozent der Befragten wünschen sich eine Reaktion auf ihre Bewerbung innerhalb von maximal zwei Wochen.

Weiterhin glauben 27 Prozent, dass die Corona-Pandemie langfristige Folgen für ihre Berufssituation haben wird.

Die Work-Life-Balance, eine attraktive Vergütung sowie Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten sind für die Befragten die drei Hauptkriterien bei der Berufswahl.

81 Prozent schauen sich Arbeitgeberbewertungen im Internet an. 

 

Über die Autorin:

Veronika Gebertshammer
Diplom-Juristin