Die Zahl des Monats: 83 Prozent

von Veronika Gebertshammer

In der Digital Study 2021 wurde untersucht, worauf es Juristinnen und Juristen am Arbeitsplatz ankommt. Bei dieser Studie geht es um die digitale Transformation in der juristischen Ausbildung und Rechtsbranche. Sie wird von LEX superior, einem Legal Tech-Startup aus Heidelberg, durchgeführt. An der Digital Study 2021 haben insgesamt 3.596 Personen teilgenommen. Davon wurden 1.540 Referendarinnen und Referendare befragt sowie 1.544 Jurastudierende. Außerdem nahmen Anwältinnen und Anwälte und Unternehmensjuristinnen und Unternehmensjuristen an der Umfrage teil.

Die Studie stellte dabei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Frage, was ihnen für das (künftige) Berufsleben wichtig sei.

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83 Prozent der Referendarinnen und Referendare gaben daraufhin an, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr wichtig ist. Für 13 Prozent ist dieser Aspekt eher wichtig und nur für vier Prozent weniger wichtig.

Für 63 Prozent bzw. 25 Prozent der Anwältinnen und Anwälte ist dieser Aspekt sehr bzw. eher wichtig. 12 Prozent gaben bei dieser Berufsgruppe an, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weniger wichtig im Berufsleben ist.

Die Antworten der befragten Unternehmensjuristinnen und -juristen ähneln sich zu denen der Anwältinnen und Anwälten: Für 73 Prozent bzw. 19 Prozent ist der Punkt sehr bzw. eher wichtig und für sieben Prozent weniger wichtig.

 

Über die Autorin:

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Öffentliches Recht | Zivilrecht

Veronika Gebertshammer
BECK Stellenmarkt Expertin

Texterin, Lektorin & Schreibcoach
www.veronika-gebertshammer.de