Entlastungsmöglichkeiten durch Legal Tech

von Veronika Gebertshammer

Die Digitalisierung spielt eine immer größere Rolle im Kanzleialltag. Der FFI Verlag hat in Kooperation mit dem Verlag Dr. Otto Schmidt, Sack Fachmedien und dem Anwalt-Suchservice eine "Große Legal Tech-Umfrage 2020: Von der Großkanzlei bis hin zum Einzelanwalt – So geht Deutschlands Anwaltschaft mit Legal Tech und Digitalisierung um" durchgeführt.

Befragt wurden 300 Juristinnen und Juristen. Bei der Studie sollten folgende Fragestellungen geklärt werden: "Wie sieht die Realität in deutschen Anwaltskanzleien aktuell aus? Wie blicken Anwältinnen und Anwälte auf den Markt? Werden neue Lösungen genutzt und die eigenen Arbeitsweisen verändert? Wo sehen Anwältinnen und Anwälte Herausforderungen und Chancen?"

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Louis · Pöhlau · Lohrentz
Nürnberg
Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR-Stellenmarkt)

In dieser Grafik geht es speziell um die größten Optimierungspotenziale durch die Nutzung von Legal Tech aus der Sicht von Kanzleien. Dabei wurde zwischen Großkanzleien, mittelgroßen Kanzleien, kleinen Kanzleien sowie Einzelanwältinnen und -anwälten unterschieden.

Großkanzleien waren mehrheitlich der Ansicht, dass die größten Optimierungspotenziale im Bereich der Dokumentenerstellung (45 Prozent) sowie der Dokumentenanalyse (41 Prozent) steckten. 

Für kleine Kanzleien wäre eine Optimierung im Bereich der Kommunikation (51 %) und zur Entlastung des Sekretariats (49 %) am hilfreichsten.

Mittelgroße Kanzleien stimmten bei dieser Frage mehrheitlich für die Optimierung der Kanzleisoftware bzw. bei Schnittstellen zu neuen Tools (53 %) und im Bereich der Kommunikation (47 %) ab.

Für Einzelanwältinnen und -anwälte steckt das größte Optimierungspotenzial im Bereich der Dokumentenerstellung (53 %) sowie in der Kanzlei Kommunikation (49 %). 

 

Über die Autorin:

Veronika Gebertshammer
Diplom-Juristin