„Drei Fragen an...“ Lisa-Cathrin Stüve von der Kanzlei FPS

von Lisa-Cathrin Stüve

In der neuen BECK Stellenmarkt-Rubrik „Drei Fragen an“ wollen wir Ihnen Mitarbeiter aus Kanzleien, Behörden und Unternehmen vorstellen, die Einblicke in ihren Arbeitsalltag gewähren und davon berichten, warum sie sich der Juristerei verschrieben haben.

Heute sprechen wir mit Lisa-Cathrin Stüve, die seit 2019 Rechtsanwältin und bei FPS Fritze Wicke Seelig tätig ist. Sie berät schwerpunktmäßig private und öffentliche Mandanten zu allen verwaltungsrechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Realisierung von Bauvorhaben. 

1. Was fasziniert Sie an der Juristerei?

An der Juristerei fasziniert mich die Vielfalt an Themen, mit denen ich mich tagtäglich befasse. Kein Fall ist wie der andere, aber jeder stammt aus dem wahren Leben. Als Jurist hat man den Finger am Puls der Zeit. Aufgrund der umfangreichen Ausbildung hat man im späteren Berufsleben eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Neben vielen Rechtsthemen erlernt man als Jurist auch ein Handwerk, sich in kürzester Zeit in neue Sachverhalte einzuarbeiten. Das schafft in einer gewissen Weise Flexibilität und Perspektive. Hat man sein Rechtsgebiet oder auch seine Branche gefunden, so erlaubt das Juristendasein aber auch „Experte“ auf seinem Gebiet zu werden. Und da jeder Fall einzigartig ist, bleibt der Arbeitsalltag trotz dieser Spezialisierung abwechslungsreich und herausfordernd.

2. Wodurch zeichnet sich die Tätigkeit bei „FPS“ aus?

Meine Tätigkeit bei FPS zeichnet sich durch ein breites Spektrum an Themen aus. In meinem Tätigkeitsfeld der Praxisgruppe Öffentliches Recht / Umwelt- und Planungsrecht unterstützen wir z. B. stetig namenhafte Projektentwickler bei der Realisierung von Bauvorhaben. Dabei decken wir das gesamte Spektrum bau- und planungsrechtlicher Fragestellungen einschließlich aller angrenzenden Spezialmaterien des Verwaltungsrechts ab.

Mit der Vielzahl an Mandaten, insbesondere im Rhein-Main-Gebiet, schreibt FPS seit Jahren „Stadtgeschichte“ und trägt mit seinen Beratungsleistungen wesentlich zur Entwicklung des Städtebaus bei. Es reicht ein Blick aus meinem Frankfurter Büro und ich sehe die Früchte meine Arbeit. Diese Projektnähe ist ein Markenzeichen von FPS.

Im Vergleich zu anderen Kanzleien, unterscheidet sich FPS insbesondere auch durch das herausragende sowie zusätzliche rechtspolitische Interesse und „Know-how“, welches z. B. auch gerade für den geeigneten Umgang mit Behörden im Planungsrecht unerlässlich ist. Gewünscht ist ein Blick über den Tellerrand zu wagen und sich neben der Mandatsarbeit über aktuelle Themen zu informieren.

Zudem ist der außergewöhnliche Teamgeist, der durch die Flure der Kanzleiräume geistert, bemerkenswert. Ein gesundes Miteinander wird regelmäßig gepflegt. Ob beruflich oder auch privat ist der Austausch zwischen Kollegen gewünscht. Das „4-Augen-Prinzip“ wird gelebt und so optimale Lösungen erarbeitet. Mit dem Team als Stütze darf man schon früh Verantwortung übernehmen und kommt regelmäßig in den Kontakt mit Mandanten.

3. Was war die größte Herausforderung, der Sie sich bisher in Ihrer Berufslaufbahn stellen mussten und wie haben Sie diese bewältigt?

Sicherlich war bislang die größte Herausforderung meine Ausbildung. Wie die meisten Juristen, bin ich in meinen Prüfungsphasen zum 1. und insbesondere 2. Staatsexamens an meine Grenzen gekommen. Zum Erfolg beigetragen hat allerdings meine sehr gute Organisation und Disziplin sowie gewiss auch meine Liebe zur Materie der Rechtswissenschaft.

Diese Eigenschaften helfen mir nun auch in meinem beruflichen Alltag als Rechtsanwältin. Das „A und O“ ist Struktur und Leidenschaft. So schafft man eine gute Balance zwischen gesundem Stress und Freude an der Arbeit.

 

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