„Drei Fragen an ...“ Dr. Amel Saric

von Dr. Amel Saric, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Counsel am Bremer Standort von Büsing Müffelmann & Theye. Herr Dr. Saric ist seit 2016 Rechtsanwalt bei Büsing Müffelmann und Theye. Zuvor war er bereits als Referendar bei Büsing Müffelmann und Theye tätig. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Arbeitsrecht, Compliance, Wirtschaftsstrafrecht und Prozesse.

1. Was fasziniert Sie an der Juristerei?

Mein früherer Deutschlehrer hat im Unterricht oftmals stolz von seiner Enkeltochter erzählt, die damals Jura studiert hat, und er hat stets mit einer gewissen Begeisterung betont, dass Juristen in der Lage seien, logisch zu denken. Das hat mein Interesse an der Juristerei überhaupt geweckt und führte dazu, dass ich damals ein Schulpraktikum in einer kleinen Anwaltskanzlei gemacht habe. Das war meine erste Begegnung mit der Juristerei.

Es hat mich damals schon fasziniert zu erleben, wie sich Anwälte für ihre Mandanten einsetzen und juristisch kreative Lösungen suchen und finden, um die Interessen ihrer Mandanten bestmöglich zu wahren. Diese Interessen dann - wenn nötig - im Wege einer gerichtlichen Auseinandersetzung zu verteidigen und das Gericht von den eigenen juristischen Argumenten zu überzeugen, das ist für mich bis heute eine der interessantesten Herausforderungen in unserem Beruf.

Dieses logische Denken, das wir Juristen im Rahmen unserer Ausbildung lernen, der absolut präzise Umgang mit der Sprache und der Einsatz unseres Know-hows für die Mandanten machen für mich die Faszination der Juristerei aus. Ich empfinde es als unglaubliches Privileg, eine gute juristische Ausbildung genossen zu haben.

2. Wodurch zeichnet sich die Tätigkeit bei Büsing Müffelmann & Theye aus?

Bei mir stand am Anfang meiner anwaltlichen Tätigkeit nicht die Auswahl des Rechtsgebietes im Vordergrund, sondern die Auswahl der Kanzlei. Vor meinem Berufseinstieg als Rechtsanwalt war ich bereits Referendar bei Büsing Müffelmann & Theye. Mir war schnell klar: "Das ist es."

Ich habe bereits als Referendar bei Büsing Müffelmann & Theye schnell festgestellt, dass die fachliche Exzellenz in der Mandatsbearbeitung über allen - auch über wirtschaftlichen - Erwägungen steht. Das "Massengeschäft" - das sage ich völlig wertfrei, denn auch das will gekonnt sein - gibt es bei Büsing Müffelmann & Theye nicht. Mir hat es von vornherein zugesagt, dass wir in der täglichen Mandatsarbeit Fälle rechtlich von vorne bis hinten durchdenken können. Ich empfinde das als Luxus in meiner täglichen Arbeit.

Ganz entscheidend für den Berufseinstieg bei Büsing Müffelmann & Theye war für mich allerdings die Ausbildung der jungen Anwältinnen und Anwälte in unserer Kanzlei. Als Associate bekommt man bei Büsing Müffelmann & Theye eine aus meiner Sicht einzigartige und exzellente Ausbildung. Ich kenne keine Kanzlei, die in der Praxis so viel Wert auf die Ausbildung des eigenen Nachwuchses legt wie Büsing Müffelmann & Theye. Das ist bei uns kein bloßer Werbespruch. Wir leben das.

Wir legen höchste Ansprüche an unsere Tätigkeit und - auch wenn es vielleicht nicht modern ist, das zu sagen - wir bekennen uns zu individuellen Leistungen. Wir können es uns deshalb schlichtweg nicht erlauben, unsere Anwältinnen und Anwälte nicht hervorragend auszubilden. Ich glaube auch, nur durch eine exzellente Ausbildung können sich junge Anwältinnen und Anwälte im Laufe der Zeit zu richtigen Anwaltspersönlichkeiten entwickeln.

3. Was war die größte Herausforderung, der Sie sich bisher in Ihrer Berufslaufbahn stellen mussten?

Gerade am Anfang, wenn man als junger Anwalt in eine Wirtschaftskanzlei kommt, ist gefühlt jeder Tag eine scheinbar unüberwindbare Herausforderung. Alles ist neu und Sie werden ständig mit neuen Fragen und Situationen konfrontiert, die auf den ersten Blick überfordernd wirken. Daran wächst man. Das wird einem aber erst im Nachhinein bewusst.

So gesehen ist es vielleicht rückblickend die größte Herausforderung gewesen, am Anfang nicht die Motivation für diesen Beruf zu verlieren. Ich bin froh, dass mir das gelungen ist und ich diese Herausforderungen am Anfang meiner anwaltlichen Tätigkeiten als Chancen erkannt und begriffen habe, die mein "Brennen" für diesen Beruf nur noch verstärkt haben. Für mich ist der Anwaltsberuf tatsächlich der schönste Beruf, den man als Jurist ausüben kann. Ich würde ihn für keinen anderen juristischen Beruf eintauschen wollen.

 

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